RE: Sicherheitswahn: Bitte geraten Sie umgehend in Panik. Jetzt!

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Sascha Lobo schreibt auf Spiegel Online eine Kolumne mit dem Titel „S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine“. Ich habe mir seine Versuche nun lange genug angesehen, jetzt reicht es: Ab jetzt gibt es von mir eine Antwort auf seine talentfreie Interpretation einer Kolumne. Enough is enough!

Das aktuelle Originalmachwerk von Sascha Lobo trägt den Titel „Sicherheitswahn: Bitte geraten Sie umgehend in Panik. Jetzt!“ und ist hier zu finden: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/koeln-und-der-sicherheitswahn-geraten-sie-umgehend-in-panik-kolumne-a-1074170.html

Lieber Sascha,

Du hast dich ja jetzt seit einigen Wochen auf die Nacht am Kölner Hauptbahnhof eingeschossen, jedoch immer auf typisch linke und deshalb völlig weltfremde Art und Weise. Selbstverständlich nimmst Du auch jetzt wieder Bezug darauf, wenn auch auf etwas indirektere Art und Weise.
In Deiner neuen Kolumne geht es um die Fahndungsmeldung der Polizei Köln. Gesucht wurde nach einem Mann arabischer Abstimmung, der in einem Baumarkt große Mengen von Ammoniumnitrat erworben hat. Dabei handelt es sich um einen Düngemittel, aus dem man hervorragenden Sprengstoff herstellen kann.

Polizei und Staatsanwaltschaft Köln begründen den Fahndungsaufruf nun mit der „momentanen Sicherheitslage“. Anscheinend scheinst Du über ein relativ schlechtes Gedächtnis zu verfügen, denn immer wieder versuchst Du allein die Übergriffe der Silvesternacht für eben jene Sicherheitslage verantwortlich zu machen, aber Du vergisst dabei einen entscheidende Sache: die Anschläge vom 13. November 2015 in Paris.
Du erinnerst Dich, Sascha, damals starben 130 Menschen und 350 Menschen wurden verletzt. Diese Anschläge wurden von Tätern arabischer Abstammung im Namen des Islamischen Staates durchgeführt.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf wirken Deine Äußerungen geradezu heuchlerisch, denn wie sonst sollten Sicherheitsorgane reagieren, wenn größere Mengen von nahezu waffenfähigem Material verkauft werden und das an eine Person, die optisch ins Täterprofil passt? Selbstverständlich nutzt Du die Gelegenheit, um über einen latenten Rassismus zu lamentieren, da ja angeblich ein „blonde Person“ (Du schreibst wohl bewusst nicht „Weißer“?) nicht für Aufsehen sorgen würde. Hier handelt es sich um eine reichlich blauäugige Behauptung, denn schon lange wird über Weiße (oder wenn es Dir lieber ist: „blonde Personen“) als Konvertiten in den Diensten des IS gesprochen. Glaubst Du ernsthaft, dass Polizei und BKA völlig naiv sind? Man sollte nicht immer von sich auf Andere schließen…

In Deiner aktuellen Kolumne geht es dann auch völlig naiv weiter, denn Du behauptest (ohne Beleg für diese Aussage), dass die meisten Terror-anschläge in Europa von bereits polizeibekannten Tätern durchgeführt würden. Wie kommst Du auf diese Idee? Auf die Anschläge von Paris (die Du ja völlig vergessen zu haben scheinst) trifft diese Theorie jedenfalls nicht zu. Das wäre doch mal eine interessante Rechercheaufgabe: Wie war das mit den Anschlägen von Madrid? Was war mit Charlie Hebdo? War Anders Breivik polizeibekannt?

Dann startest Du eine eigentlich lohneswerte Diskussion über das Thema „Sicherheit“, die dann aber bei ominösen „neuen Überwachungstechniken“ und Kameras versandet. Bei dieser Überlegung „vergisst“ Du erneut etwas Wesentliches: die beschlossene Einführung der Vorratsdaten-speicherung (VDS) im Jahre 2015. Das wäre den einen und durchaus auch den anderen Satz wert gewesen.
Ebenso gibst Du der Überlegung: „Sicherheit vs. Freiheit“ überhaupt keinen Raum, aber hey – Du bist ja schließlich auch ein Linker, die haben es mit Freiheit ja generell nicht so.

In Deiner Kolumne erwähnst Du dann aber auch, dass sich der gesuchte Mann (arabischer Abstammung) selber bei der Kölner Polizei gemeldet hat und Du erwähnst sogar, was er mit der großen Menge Ammoniumnitrat wirklich anfagen wollte: Drogen herstellen! Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei dann auch vor Ort weitere Betäubungsmittel. Diesen Sachverhalt kommentierst Du dann aber Deiner Ideologie entsprechend nicht, obwohl dieses Detail dann wirklich gut zu den Ereignissen der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof gepasst hätte: Kriminalität die von jungen Männern arabischer Abstammung in Deutschland begangen wird. In keinem Wort gehst Du auf die Bezeichnung der „Naftis“ ein, die plötzlich auf der medialen Bühne erschienen ist und nichts anderes als eine Abkürzung für „nordafrikanische Intensivtäter“ ist und auffällig oft von Polizeibeamten benutzt wird. Wer sich dann tatsächlich auch mit Polizisten unterhält kann dann erfahren, dass diese Bezeichnung sich bereits seit Jahren (!) im Dienstgebrauch etabliert hat. Da stelle ich mir eine Frage: Leiden Journalisten des Spiegel nicht nur unter einem schlechten Gedächtnis, oder auch unter einer ausgeprägten Beißhemmung – nämlich dann wenn die Hausideologie mit der Realität crasht? Oder wie sonst ist es zu erklären, dass die Thematik der „Naftis“ erst nach den Kölner Übergriffen thematisiert werden?

Also Sascha, Du darfst Dich in der nächsten Woche gerne etwas mehr anstrengen. Diese Kolumne war sogar für Dein Niveau unterirdisch. Sorry!

Herzlichst,

Stefan Müller

PS: Du willst mehr lesen? Wie wäre es dann mit meinem Buch „Gefährlich!: Du bist viel mächtiger, als Du denkst!“ oder seinem Nachfolger „Gefährlich! – Band 2: Nutze die geniale Macht des Sog-Prinzips“.

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RE: Das Netz und die Dummheit: Hilferuf an die mindestens durchschnittlich Begabten

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Sascha Lobo schreibt auf Spiegel Online eine Kolumne mit dem Titel „S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine“. Ich habe mir seine Versuche nun lange genug angesehen, jetzt reicht es: Ab jetzt gibt es von mir eine Antwort auf seine talentfreie Interpretation einer Kolumne. Enough is enough!

Das aktuelle Originalmachwerk von Sascha Lobo trägt den Titel „Das Netz und die Dummheit: Hilferuf an die mindestens durchschnittlich Begabten“ und Du findest es hier:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/lobo-kolumne-hilferuf-an-die-mindestens-durchschnittlich-begabten-a-1072955.html

RE: Das Netz und die Dummheit: Hilferuf an die mindestens durchschnittlich Begabten

Lieber Sascha,

Deine aktuelle Kolumne ist eine absolute Bankrotterklärung: für Dich als Kolumnist und auch an Deine Werte. Schlimmer hättest Du nicht ins Klo greifen können, aber der Reihe nach.

Du schreibst, dass Du die Schnauze voll hast. Das können wahr-scheinlich viele Menschen in Deutschland nachvollziehen, nicht aber die Begründung dafür. Du hast das Mündchen nicht etwa voll wegen der primitiven und verurteilenswerten Vorfällen am #koelnhbf und an anderen Orten, sondern wegen den Reaktionen darauf

Das bedeutet im Klartext, dass Du die Straftaten nach unten relativierst und dich über die Empörung der Menschen in den sozialen Medien deinerseits empörst. Ganz ehrlich: Welche Behauptung wäre im Januar 2016 peinlicher, realitätsfremder und beleidigender als eben diese?

Deine Kolumne, lieber Sascha, ist ein Armutszeugnis für Dich als „Internetexperte“ und als Kolumnist gleichzeitig, denn sie offenbart wessen Geistes Kind Du bist: Wenn Dir die Kommen-tare nicht gefallen, erklärst Du deren Verfasser einfach zu dummen Idioten. So funktioniert Web 2.0 aber nicht. Social Media bedeutet nicht: „Juchu, ich schreibe einen Artikel und meine Fans liken mich zum Hype.“ Das kann so funktionieren, dann solltest Du aber etwas an Deinen Fähigkeiten als Kolumnist und ebenso an Deiner Weltsicht tun. Auf Deinem bisherigen Niveau wird das nichts, denn so wie Du in Deiner neuesten Kolumne argumentierst, argumentieren auch die primitiven Trolle. Anderswo bezeichnet man konträre Meinungen auch einfach abwertend als Hetze – ist doch auch super, dann muss man darauf auch überhaupt keine Argumente parat haben. Aber passt das zu den Werten „Freiheit“, „Gleichheit“ und „Brüderlichkeit“, die Du doch sicherlich auf Deine Fahne geschreiben hast? Oder gelten diese Werte nur für Menschen, die Du für „würdig“ befunden hast?

Deine Kolumne ist eine einzige Jammerei, in der Du deinem Unmut über die ungezogenen deutschen User des Internets Ausdruck gibst. Das gipfelt dann darin, dass Du die User sogar ins „digitale Stalingrad der Vollidiotie“ hineinversetzt. Hakt es bei Dir, Sascha?

Ebenso zitierst Du in Deiner Kolumne eine Studie, in der behauptet wird, dass die Nutzer der sozialen Medien in jedem Land (außer Deutschland) intelligenter sind, als der Durchschnittsbürger.
Lieber Sascha, in welchem Zusammenhang steht das mit Deiner eigenen Qualifikation? Du bist doch ebenfalls User bei Twitter und Facebook – wie ausgewogen ist denn Deine eigene Qualifikation?

Für mich ist Deine neue Kolumne nichts anderes als ziemlich primitive Hetze gegen Andersdenkende. Das ist auch völlig in Ordnung, denn sie bringt ja lediglich Deine Bewußtseinsinhalte in die Kohlenstoffwelt. Nur Du musst damit leben, was für ein Bild deine Kolumnen von Dir zeichnen. Für meinen Geschmack ist es ein relativ hässliches und zugleich auch hasserfülltes Bild!
Es mag Menschen mit wirklich kuriosen Weltbildern geben, keine Frage. Meiner Meinung nach gehören gerade Linke wie Du und Anhänger anderer, völlig armseliger Ideologien ebenfalls zu dieser Gruppe. Aber warum soll ich Dich als bekloppt, dumm, dumpf, dämlich, schwachsinnig, Depp, Vollidiot oder unzurechnungsfähig beleidigen? Ich mache das nicht, auch wenn ich von der absoluten Mangelhaftigkeit Deiner Weltsicht und Deiner fraglichen Qualifikation überzeugt bin. All diese Beleidigungen schüttest Du aber über Menschen aus, die Du überhaupt nicht kennen kannst. Willst Du deinen Lesern wirklich erzählen, dass Du jemals einen wirklichen Dialog mit Andersdenkenden führen wolltest, auch wenn sie Deine ideologischen Standpunkte nicht teilten? Willst Du das ernsthaft und wirklich? Kannst Du überhaupt selbst daran glauben?

Kannst Du eigentlich noch in den Spiegel (also den an der Wand) sehen?

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RE: Köln und die Folgen: Die Eskalation des Social-Nationalismus

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Sascha Lobo schreibt auf Spiegel Online eine Kolumne mit dem Titel „S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine“. Ich habe mir seine Versuche nun lange genug angesehen, jetzt reicht es: Ab jetzt gibt es von mir eine Antwort auf seine talentfreie Interpretation einer Kolumne. Enough is enough!

Das aktuelle Originalmachwerk von Sascha Lobo trägt den Titel „Köln und die Folgen: Die Eskalation des Social-Nationalismus“ und Du findest es hier: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/koeln-und-die-folgen-eskalation-des-social-nationalismus-kolumne-a-1071780.html

RE: Köln und die Folgen: Die Eskalation des Social-Nationalismus

Lobo reitet weiterhin auf den Ereignissen der Kölner Silvesternacht herum, oder besser gesagt: das was er für die „furchteinflößenden Folgen“ davon hält.

Grundsätztlich geht mir die Diskussion um #koelnhbf ziemlich auf die Nerven, aber als Sascha Lobo`s treuer Gegenkolumnist greife ich dieses Thema natürlich (gerne) auf. Anstelle dessen würde ich viel lieber über Maßnahmen gegen solche kriminellen Übergriffe nachdenken, aber dazu später mehr.

Bevor ich im Detail auf die neue Lobo Kolumne eingehe, möchte ich zwei Dinge feststellen: 1.) Die aktuelle Kolumne ist tatsächlich besser und bietet sogar teilweise Raum für eine gemeinsame Schnittmenge. 2.) Ich bin auf das Geheimnis gestoßen, warum Lobo überhaupt Kolumnen schreiben könnte: er möchte sich einfach jede Woche Wortneuschöpf-ungen ausdenken und damit herumspielen.

Auch wenn ich die aktuelle Kolumne gelobt habe, muß ich ihr ziemliche Überflüssigkeit bescheinigen, denn über die bösen, bösen Rechtsradikalen im Internet hat Lobo ja bereits in der letzten Kolumne geschrieben. Scheinbar ist ihm erst im Nachhinein eine neue Wortneuschöpfung eingefallen: Social-Nationalismus. Diesem Neologis-mus will Lobo in seiner Kolumne nachreichen ein Podium bieten.

Social-Nationalismus soll den „furchteinflößenden Trend“ in den Sozialen Medien fixieren, der sich als Reaktion auf die Erlebnisse der Silvester-nacht in Köln formiert hat und in die reale Welt zum Teil schon herübergeschwappt ist. Ja, es gibt diese Fälle in denen z.B. zwei israelische Studentinnen für Araberinnen gehalten wurden und die daraufhin belästigt wurden. Sicherlich gibt es auch noch andere Fälle, in denen irgendwelche Verbrecher ihre Wut an Ausländern ausgelassen haben. Das sind Straftaten, die nicht entschuldbar sind. Man sollte hier die Verhältnismäßigkeit wahren – auch wenn diese Übergriffe hässlich und verurteilenswert sind, es sind Einzelfälle. Denn, auch wenn diese Tatsache vor allem von den Medien immer gerne ausgeklammert wird: Nicht jeder Rechte will Menschen körperlich oder geistig verletzten, töten oder gar „vergasen“. Ebenso wie auch nicht jeder Moslem Ungläubigen den Kopf abschneiden will und jeder Linke zur Errichtung eines sozialistischen Staates seine Mitbürger in den Gulag schicken, oder eigenhändig erschießen würde. Extremisten gibt es überall, genauso wie es Verbrecher überall gibt. Genauso gibt es aber auch in jedem politischen Lager und jeder Religion anständige Menschen. An diesem Punkt hapert es aber gerade Journalisten und natürlich auch Sascha Lobo: an der einen Stelle predigt Lobo „die große Komplexität“, an anderer Stelle ruft er den digitalen Social-Nationalismus aus, polarisiert die Taten von Einzelnen und diffamiert Rechte als Nazis, Rechtsextreme und Rechtspopulisten. Nur damit mich jeder richtig versteht: die genannten Gruppen gibt es durchaus, aber nicht jeder Rechte gehört dazu. Wer das glaubt, ist einfach schlecht informiert und sollte erstmal recherchieren, welche Inhalte die politische Rechte und die politische Linke überhaupt haben – das aber einfach nur zwischendurch.

In seiner Kolumne macht Sascha Lobo dann etwas ziemlich Unanständiges, denn er relativiert die Straftaten der Silvesternacht. Für ihn wurden Frauen auf „extreme Art belästigt“. Dies ist schlicht und ergreifend falsch, denn es wurden nach jetzigem Stand mindestens zwei Frauen vergewaltigt. Vergewaltigungen können wohl kaum als Belästigung ausgelegt werden und deshalb ist diese Relativierung zumindest unanständig! Davon abgesehen gab es zahllose Raubüberfälle, die eben auch nicht der Belästigung zuzuordnen sind – also: Big Fail, Sascha!

Amüsant finde ich die Ansicht von Lobo, dass Deutschland wohl neben dem Vatikan das Land mit der geringsten Gefahr für einen Bürgerkriegs ist. Tut mir leid, Sascha – das ist Bullshit. Du selbst skizzierst doch die Entwicklungen, die ein singuläres Ereignis wie #koelnhbf hat: Harte Jungs unterschiedlicher Couleur gehen „spazieren“ und wollen auf eigene Faust für Recht und Ordnung suchen. Was würde wohl passieren, wenn diese selbsternannten Ordnungshüter einen Menschen bei ihrer „Arbeit“ ermorden? Dies könnte der Grundstoff für Unruhen sein. Unruhen hingegen sind der Stoff aus dem Bürgerkriege gemacht werden.
Ebenso stehen genug Wochenenden, Feiertage und besonders auch Karneval als Möglichkeiten für Geschehnisse wie Silvester in Köln zur Verfügung. Was passiert, wenn sich dies tatsächlich im großen Maßstab wiederholt? Wie reagiert die Bevölkerung, wenn die Polizei wieder keinen effektiven Schutz bieten kann?

Dies ist der Punkt, wo ich gerne über konkrete Maßnahmen gegen solche Ereignisse nachdenken möchte, aber dies stellt vorrangig eine Antwort auf die Lobo Kolumne dar. Lobo selbst denkt auch in die Richtung, kommt dann aber mit typisch linken Lösungen um die Ecke: Als Hauptelement sieht Lobo eine multikulturelle Gesellschaft, denn alles Andere wäre „Gleichmacherei“. Dieses Statement schert sich natürlich einen feuchten Schmutz um die von Lobo selbst an anderer Stelle mehrfach propagierten „Komplexität“, ja es handelt sich sogar um eine unzulässige Vereinfach-ung. Schauen wir nach Brüssel, wohin uns Multikulturalismus gebracht hat: Parallelgesellschaften, in denen Terror gedeihen konnte. Selbst Angela Merkel erklärt Multi-Kulti für gescheitert, aber sie ist ja auch nur eine Politikerin der linken Mitte und keine lupenreinen Linke.
Weiterhin will Lobo, ganz der politischen Linken verpflichtet, die Sozialisierung, Herkunft, kulturelle Prägung und natürlich die Rolle von Alkohol berücksichtigen. Ich muss das in aller Klarheit sagen: Auch das ist völliger Bullshit und würde nichts anderes als eine Desintegration der Gesellschaft darstellen. Die Opfer der Kölner Silvesternacht sind nicht schuld, dass die Täter nicht in Deutschland integriert sind. Eine solche Umkehrung der Vorzeichen würde für meinen Geschmack eine Widerlichkeit ohne Gleichen darstellen. Eine Gesellschaft hat weder die Pflicht, noch den Sinn sich an Einwanderer anzupassen. Einwanderer sind im Gegenteil dazu aufgeruffen, sich in der Gast-Gesellschaft einzubringen und können diese gerne mitgestalten – durch konstruktive Mitarbeit.

Ein Satz in Lobos Kolumne hat mich aber wirklich fasziniert und für all den linken Unsinn entschädigt, deshalb möchte ich ihn hier wörtlich zitieren:


Der Geist solcher Aussagen wird im Netz verfestigt und über Scharniere wie Pegida in die Kohlenstoffwelt transportiert.

Das ist geradezu Poesie, nur der Begriff „Scharniere“ ist mir zu anachronistisch. Wäre nicht Interface, Schnittstelle oder Katalysator besser gewesen?

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RE: Übergriffe in Köln: Mob und Gegenmob von Sascha Lobo

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Sascha Lobo schreibt auf Spiegel Online eine Kolumne mit dem Titel S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine“. Ich habe mir seine Versuche nun lange genug angesehen, jetzt reicht es: Ab jetzt gibt es von mir eine Antwort auf seine talentfreie Interpretation einer Kolumne. Enough is enough!

Das aktuelle Originalmachwerk von Sascha Lobo trägt den Titel „Übergriffe in Köln: Mob und Gegenmob“ und Du findest es hier: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/koeln-silvester-mob-und-gegenmob-kolumne-a-1070724.html

RE: „Übergriffe in Köln: Mob und Gegenmob“ von Sascha Lobo

Lieber Sascha,

ja – als Reaktion auf die ungeheuerlichen Vorkommnisse der Silvesternacht am Hauptbahnhof Köln gibt es einen gewaltigen Aufschrei. Du behauptest, einem Großteil der Menschen ginge es nicht generell um „sexuelle Gewalt“, es sei denn sie sie würde von „nordafrikanisch oder arabisch aussehenden“ Männern ausgeübt. Bei dieser Aussage handelt es sich jedoch um eine infame Unterstellung, die Du in deiner Kolumne nicht einmal anseitsweise belegen kannst!

Bevor Lobo mit seiner Kolumne loslegt, beginnt er über „Schicksals-erlebnisse“ zu fabulieren und das auf unerträglich empathielose Art und Weise. Was ein Schicksalserlebnis ist, sollte nicht von einem weltfremden Kolumnenschreiber diagnostiziert werden, sondern von den Betroffenen selber. Gerade wenn es um Gewalt im sexuellen Kontext geht, sollte man als Mann pietätvoll sein, zumindest dann, wenn die Gewalt von Männern gegen Frauen ausgeübt wurde. Zum jetzigen Zeitpunkt wurde im direkten Zusammenhang mit den Ereignissen vom Kölner Hauptbahnhof sogar von zwei Vergewaltigungen gesprochen – wenn eine Vergewaltigung also kein Schicksalsereignis darstellt, was denn dann? Grundsätzlich scheint es sich hier aber um einen Fehlgriff in die „Begriffekiste“ zu handeln, denn Lobo wollte wohl eher in Richtung von „höherer Gewalt“ argumentieren. Hat er aber leider nicht …

Nach dieser wenig gelungenen Einleitung beginnt der Kolumnist dann zu skizzieren, dass in Köln ein „Mob“ für die Angriffe der Silvesternacht verantwortlich war. Ein Mob ist anonym, ein Mob ist archaisch, ein Mob ist fast niemals organisiert – also ist ein Mob ungemein praktisch. Aber woher nimmt Lobo die Belege, dass es sich vielleicht nicht doch um eine organisierte Aktion handelte? Halten wir fest: Zum jetzigen Stand handelt es sich angeblich um eine Tätergruppe von 1100 Männern. 1100 Leute treffen sich nicht „zufällig“ um dann spontan Verbrechen zu begehen. Wo hat es das jemals unorganisiert gegeben?
Im nächsten Atemzug kommt Lobo dann aber zu dem Thema, zu dem er eigentlich mit seiner Kolumne hin will: Dem „Mob“ in den Sozialen Netzwerken, der sich als Reaktion auf die Ungeheuerlichkeiten in Köln gebildet hat. Wie im voherigen Artikel hat Lobo nicht die Eier zu sagen, was er eigentlich genau meint: Höchstwahrscheinlich meint er die „besorgten Bürger“, die „Mischpoke“, das „Pack“ – ja die zahlreichen Nazis, die angeblich gewaltbereit hinter ihren Rechnern und Smartphones sitzen. Das schreibt Lobo ganz explizit nicht und es handelt sich hier lediglich um eine Schätzung von mir. Wer aber hätte sonst das Potential,
aus dem Netz in die dingliche Welt hinein zu eskalieren? Feministinnen? Menschenrechtsaktivisten? Pfadfinder? Kolping Familie? Nein, der Kolumnist zielt in eine andere Richtung. Warum er das tut? Damit er sein tolles universal Werkzeug der „großen Komplexität“ (auch aus dem letzten Artikel) erneut auspacken kann. Frei nach dem Motto: Der Online-Mob rechnet sich die Welt klein, aber so einfach geht das nicht. Wirklich nicht? Wer die Grundrechenarten nicht beherrscht, sucht ja oftmals seine Rettung in der Welt der Höheren Mathematik, aber richtiger werden seine fehlerhaften Rechnungen dort auch nicht. Hashtag: Folgefehler!

In der SPON Kolumne folgt dann eine geradezu kindisch groteske Argumentationsführung. Punkt 1 bildet die Behauptung, dass es in der Silvesternacht eine akzeptierte Absurdität ist, dass sich tausende Alkoholisierte mit Böllern und Raketen beschmeißen. Ich kann jetzt nicht abschätzen, in welchem sozialen Umfeld Lobo lebt, in Köln war es bisher jedenfalls nicht Usus. Also: Bullshit Argument #1.

Um seiner geliebten Komplexität gerecht zu werden, verwirrt Lobo den Leser dann mit der Behauptung, es handele sich anstelle des von ihm eingangs erwähnten Mob um viele kleine „Möbchen“, die dann laut Polizei vielleicht dorch organisiert waren. Tja, doof wenn man von falschen Grundannahmen ausgeht und diese dann mit „großer Komplexität“ transformieren will, um sie damit der Realität anzupassen: Bullshit Argument #2

Dieses System aus konkurrienden Möbchen hat sich dann am Bahnhof dann doch wieder angeblich unter dem Mantel der sexuellen Übergriffe gegenüber Frauen vereint. Klasse, Lobos Kolumne verkommt hier zum witzigen Versuch einer soziologischen Studie um wieder der Komplexität gerecht zu werden und damit dann im Clash mit der Realität unterzugehen: Bullshit Argument #3.

Als nächstes folgt dann die Apologisierung der „Möbchen Theorie“, unter der maximalen Herunterspielung der Möglichkeit, dass es sich um die bereits erwähnten „nordafrikanisch oder arabisch aussehenden Männern“ hätte handeln können. Lobo betont das dann noch mit dem Wörtchen „Möglichkeitsform!“, nur um ja allen Erfordernissen der Political Correctness gerecht zu werden. Natürlich wird die Apologisierung dann noch mit dem stereotypen Bild von „deutschen Mobs“ die ausländisch aussehende Menschen jagen ergänzt. Hier differenziert aber Lobo nicht zwischen „Deutschen“ und „deutsch aussehenden Menschen“ – ist das nicht schon ziemlich rassistisch? Oder gilt Rassismus als Tatverdacht niemals gegen Deutsche bezogen?

Und dann ist Lobo vollends in seinem Element: Rassismus. Ellenlang echauffiert er sich darüber, dass es ja nicht sein könne, dass nun Menschen mit dem gleichen Aussehen der Täter diskriminiert, verfolgt oder diesen sogar noch schlimmeres angetan werden könnte (Möglichkeitsform!) Lobo hat vollkommen recht, ist aber nun meilenweit von der Silvesternacht in Köln und den Opfern entfernt. Anstelle dessen greift er dann die These des Kölner Stadtanzeigers auf, inder sich Rechtsradikale in Köln zur „Ausländerjagd“ verabreden würden. Ich kann das nur verurteilen, aber Moment: Gab es denn bisher Opfer dieser „Ausländerjagden“? Ich glaube (und hoffe!) nicht. Dennoch kann und sollte man dieser Entwicklung wachsam gegenüberstehen, denn jede Form von Gewalt ist zu verurteilen! (Ausrufezeichen!)

Bleiben wir aber bei der Realität, der Lobo auf seinem komplexen Weg begegnet: Es bleiben die Opfer der Gewalt aus der Silvesternacht. Dieses Thema greift Lobo dann auf und behauptet ohne Belege, dass sich niemand für Frauenrechte interessiert und die Verharmlosung sexueller Gewalt allgegenwärtig sei. Diese Behauptung ist falsch und sie ist infam. Wenn ich mich der verquerten Logik des Herrn Lobo bedienen würde, könnte ich anstelle dessen folgern, dass Herr Lobo ein Frauenhasser ist und diesen Hass hinter einer Apologisierung der Täter von Köln zu verstecken versucht. Ich könnte genau so gewichtige Argumente wie der Kolumnist ins Rennen führen: Keine, außer einer absurden Weltsicht! Mache ich aber nicht, denn ich finde das lächerlich!

Ganz am Ende stellt Lobo die Silvesternacht als das typische Werk der „Antanztäter“ dar und bricht die Ereignisse auf ein lächerliches Niveau herunter. Ich glaube, dass sehen die betroffenen Frauen völlig anders – aber deren Sicht interessiert Lobo ja nicht wirklich, denn darüber schreibt er in seiner Kolumne kein einziges Wort. Laut Polizeiangaben sollen zumindest zwei Frauen vergewaltigt worden sein. Dies unter „Antanzen“ zu subsummieren, ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer!

Für mich ist es völlig egal, ob es sich bei den Tätern in der Silvesternacht um „nordafrikanisch aussehende Männer“, „liliputanerhaft aussehende Skandinavier“, „buddhistisch aussehende Mönche“ oder den „Ku-Klux-Klan“ gehandelt hat und was exakt deren Beweggründe waren. Mich interessieren lediglich die Aufklärung der Straftaten und die Verfolgung der Täter.

Abschließend hätte ich für Herrn Lobo aber eine interessante Frage. Einige wir uns einfach für denAusgangspunkt darauf, dass es sich bei den Tätern um ca. 1000 Täter gehandelt hat (ohne hier jetzt ein konkretes Aussehen zu spezifizieren). Wie wahrscheinlich ist es, dass es sich dabei immer um Menschen mit dem gleichen Aussehen handelt? Wie wahrscheinlich ist es, dass unter einer so großen Täteranzahl nicht auch Menschen mit differenziertem Aussehen zu finden sind?

Lobo schreibt, dass „Zivilisation Differenzierung“ ist – dem stimme ich zu, Aber warum differenziert der Kolumnist dann nicht seine eigenen Aussagen, sondern versteckt sie hinter der angeblichen Komplexität? Oder ist Komlexität immer da angeraten, wo eigene Lebenslügen gefährdet sein könnten?

Ralf Stegner: Der Wutpolitiker?

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Ralf Stegner (56) ist Berufspolitiker, ein echter Profi. Er ist Mitglied der SPD und blickt auf eine große Erfahrung im Politbusiness zurück. Seit 2014 ist er stellvertrender Bundesvorsitzender der SPD, zudem ist er Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und auch Landesvorsitzender der schleswig-holsteinischen SPD. Stegner ist also nicht irgendwer, sondern steht im Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Dies bringt Vor- aber auch Nachteile, niemand in dieser Rolle kann sich weiterhin wie der „Otto-Normal-Verbraucher“ verhalten, denn er steht im Focus der Öffentlichkeit.

Die Sozialen Medien und vor allem Twitter bieten jedem Benutzer ein Podium, dieses Podium ist bei „VIPs“ aufgrund Ihrer größeren Followeranzahl exponentiell höher, als bei Lieschen Müller. Ralf Stegner steht in der Öffentlichkeit und twittert, erreicht also ganz direkt eine große Anzahl Menschen. Auf diese Weise ist wunderbar persönlich gefärbte PR und somit der „Politiker zum virtuellen Anfassen“ möglich. So schrieb er am 01.01.2016 gegen 11:38 Uhr auf seinem Twitteraccount @Ralf_Stegner folgenden Tweet:

stegner

Eine solche Formulierung würde man wohl eher von einem Anhänger des Prekariats, einem Wutbürger oder eines Vertreters eines längst untergegangen Systems auf deutschem Boden erwarten – aber von einem studierten SPD-Mitglied in exponierter Lage? Herr Stegner, dass ist verdammt peinlich und unangemessen – geht es nicht noch biologistischer? Aber schauen wir uns das doch einmal im Detail an:

1.) „Ausgeburt“: abwertend, Synonym: Auswuchs
2.) „kranke Hirne“: Krank = beeinträchtigt / nicht gesundes / gestörtes Gehirn.
3.) „keine geeignete Medikation“ = kein Heilmittel / keine Medizin

Insgesamt also eine sehr krasse und mehr als ungeschickte Wortwahl, besonders wenn man die Geschichte unseres Landes betrachtet. In diesen Längen- und Breitengraden gab bereits Politiker, die bei anderen Menschen „Krankheit“ oder sogar „unwertes Leben“ diagnostizieren und auch auf verwerfliche Weise „behandeln“ wollten. Das sollte ein prominenter und rhetorisch trainierter Politiker im Jahre 2016 wissen und auch beachten.

Weiterhin könnte es noch ein  anderes Problem mit diesem Tweet geben: Je nach Lesart ist er auch als Tatsachen-behauptung interpretierbar. Herr Stegner sagt ganz klar, dass er sich an „kranke Hirne“ richtet – dummerweise hat der Politiker aber weder ein Studium der Medizin, noch ein Studium der Psychiatrie und auch kein Studium der Psychologie absolviert und ist deshalb nicht für solche „Diagnosen“ qualifiziert. Da Herr Stegner sich aber des Plurals „kranke Hirne“ bedient, bleibt er eine Abstraktionsebene oberhalb einer direkten persönlichen Beleidigung. Die Entscheidung, ob es sich nun faktisch um eine „falsche Tatsachenbehauptung“ handelt, was den Adressaten dann vielleicht in seiner Ehre verletzen und zu entsprechenden rechtlichen Konsequenzen führen könnte, obliegt letztlich dann aber wohl den Juristen. Geschmacklos ist die Formulierung aber definitiv!

Das aber noch größere Problem sehe ich aber am Ende des Tweets: „Ansteckung verhindern!“ in Verbindung mit der Befürchtung „das es keine geeignete Medikation gibt“, läd zu Vermutungen über das Wertesystem von Herrn Stegner ein. Der Twitterer selbst wählte ja ein medizinisches/biologistisches Setting für seine Aussage. Was macht man denn in der Medizin mit den Infizierten einer ansteckenden Erkrankung, für die es kein Heilmittel gibt? Infizierte werden interniert, um eine Epidemie oder gar Pandemie zu vermeiden.

Wie soll man diesen Tweet nun also verstehen? Will der SPD-Politiker hier tatsächlich sagen, man solle Menschen aufgrund ihrer Meinung internieren, weil diese seiner Meinung nach „krank“, also „falsch“ ist? Wollen Sie das wirklich Herr Stegner? Ist das mit den Grundwerten und der FDGO unseres Landes vereinbar? Ich kann nicht glauben, dass ein SPD-Politiker eines Ranges von Ralf Stegner tatsächlich so denkt. 

Nicht zuletzt sei auf die Vorbildfunktion von Politikern hingewiesen, da sich auch gerade junge Menschen an ihnen orientieren. Wenn nun ein Repräsentant der Demokratie in Deutschland sich auf solche Art und Weise öffentlich äußert – welche Botschaft soll dann bei den Menschen ankommen? Ist das die Kultur, der wir uns in diesem Land verschrieben haben und die wir schätzen? Ich für meinen Teil sage: Nein!

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RE: Politik mit Sündenböcken: Lösungen auf Knopfdruck gibt es nicht / Sascha Lobo

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Sascha Lobo schreibt auf Spiegel Online eine Kolumne mit dem Titel S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine“. Ich habe mir seine erbärmlichen Versuche nun lange genug angesehen, jetzt reicht es. Ab sofort werde ich eine Antwort auf seine talentfreie Interpretation einer Kolumne veröffentlichen. Enough is enough!

Das Originalmachwerk von Sascha Lobo findest Du hier: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sascha-lobo-ueber-merkel-afd-pegida-suendenboecke-a-1069966.html

RE: Politik mit Sündenböcken: Lösungen auf Knopfdruck gibt es nicht

Lieber Sascha,

Politik hat nichts mit Magie zu tun, sondern viel mehr mit Aktion und Reaktion und auch ganz viel mit Antizipation. Mit der falschen Führung kann es auf kurz oder lang nur in einer Katastrophe enden. Mehr „Komplexität“ ist in diesem Fall ein Synonym für Führungs-schwäche!

Dein Ausflug zum Thema „Sündenbock“ (in die Bibel) fand ich sehr ermüdend und uninspiriert, denn Du hast einfach keine Ahnung wie man mit Metaphern umgeht.
Metaphern müssen aufgelöst werden, damit sie beim Leser zünden. Du verhältst Dich beim Schreiben wie ein Teenager, der noch kein Date hatte und der seinem Schwarm erzählt, dass er von einem Freund gehört hat, der sich nicht traut ein Mädchen anzusprechen… So funktioniert das nicht, Sascha. Aber, hey – hier bekommst Du mildernde Umstände, denn es geht um biblichen Stoff und davon hast Du als Salon-Linker ja naturgemäß wenig Ahnung. Vielleicht gab es da ja irgendwelche Berührungsängste bei Dir?

Wer liest beim Spiegel Online eigentlich Korrektur? Was nämlich dann folgt, ist an stilistischer Unausgewogenheit und schwammiger Formulierung kaum zu überbieten, da ändert auch Deine Vorliebe für schicke Begriffe wie „Monokausalität“ nichts.
Ganz schlimm wird es dann bei Deiner Wortneuschöpfung (Neologismus, Du magst ja Fremdwörter) des „Verantwortungsbock“. Sascha! Du machst Dich mit solch unmotivierten Stilmitteln ziemlich lächerlich. Warum? Der „Verantwortungsbock“ lässt sich die Verantwortung nicht von irgendwelchen gesichtslosen Fremden aufbürden, nein – genau das ist der Job eines Berufspolitikers. Und jetzt mal „Butter bei die Fische“: Das ganze Geschwurbele über Urheberschutz, Vernetzung und Plattform-Kapitalismus und Netzneutralität hättest Du dir schenken können, denn eigentlich geht es Dir doch die ganze Zeit um einen ganz speziellen „Verantwortungsbock“:
Angela Merkel. Wolltest Du deine Kolumne einfach etwas „piratiger“ oder „cyberspaciger“ gestalten, oder hattest Du einfach nicht die nötigen Eier, um direkt zum Punkt zu kommen?

Sparen wir uns also jeden Eiertanz und alle Ausflüchte und kommen wir zum Punkt. Mit all dem Geschwätz um „Komplexität“ und dem Appell „Verantwortung nicht auf eine Person oder eine Partei zu verengen“ und „Politik ist keine Magie“ willst Du doch lediglich nur Merkel und die Bundesregierung apologisieren (das Wort gefällt Dir bestimmt?) und das gelingt Dir nicht – denn das ist schlicht und einfach nicht möglich.

Die Bundesregierung und damit CDU, CSU und SPD tragen die alleinige Verantwortung für die ungehinderte und weiterhin stattfindende Massenmigration nach Deutschland, sowie die daraus resultierenden Folgen. Besonders Angela Merkel kann man eine besonders schwere Schuld zusprechen, dass solltest Du als „Internetexperte“ eigentlich wissen. Wessen Selfies gingen durch das Internet und wurden von Flüchtlingen noch zusätzlich als Einladung nach Deutschland interpretiert? Du weißt doch, wie die Sozialen Medien funktionieren, oder besteht da Nachholbedarf bei Dir?

Auch am 30.12.2015 gibt es weiterhin keine Paßkontrollen, weiterhin sind keine Ausweispapiere nötig um nach Deutschland einzureisen. Wer außer der Bundesregierung und besonders Angela Merkel trägt dafür die Schuld? Niemand, besonders nicht der Bürger und schon gar nicht die Flüchtlinge selbst. Oder verstehe ich Dich falsch und Du hättest als Partizipation und Teilhabe der Bürger gerne rechte Milizen gesehen, die die „Grenzverteidigung“ in die eigenen Hände nehmen, weil die Sicherheitskräfte nicht können und/oder dürfen? Are you serious? Nicht wirklich, oder?

Nein, Sascha – Deine Kolumne war für den Orkus. Im Grunde könnte man fast schon darüber nachdenken, ob Du nicht auch als „Verantwortungsbock“ dienen könntest – denn Du als „Journalist“ machst Deinen Job nur sehr fraglich, denn Du zeigst diese Mißstände nicht nur nicht auf, nein – Du schreibst noch Artikel, die die Verantwortlichen „entschuldigen“ sollen. Das hat mit „Komplexität“ nun nichts zu tun, wenn Schreibende nun ins gleiche Horn wie die Regierenden (und damit Verantwortlichen stoßen), sondern eher mit „Gleichschaltung“ und „Korporatismus“, oder?

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Diskussionen lohnen nicht, mein Darling!

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Promotion and marketing concept - Little people in front of a loudspeaker

Diskussionen lohnen nicht, mein Darling!

Durch meine Arbeit mit Menschen und besonders auch durch meine Aktivitäten in den Sozialen Medien bin ich Diskussionen gewohnt. Bereits in der Schule wurden wir alle in den Methoden der Diskussion trainiert, lernten rhetorische Stilmittel, Techniken wie den Advocatus diaboli, sachliche Argumentationsführung und vieles andere. Im Studium oder Beruf lernten die meisten von uns wie man Arbeitsergebnisse sachlich vorträgt und wie man mit Kritik umgeht. Einige von uns erhielten dann zusätzlich noch Fortgeschrittenen Training in Verkaufstechniken, Dialektik oder sogar eher psychotherapeutischen Techniken wie z.B. dem Neurolinguistischen Programmieren. Nur, was hat das am Ende eigentlich genutzt?

Ich gebe zu, der Titel dieses Artikels ist bewusst provokant gewählt. Aber ganz ehrlich: Wo hat das mit den Diskussionen eigentlich wirklich einmal so wie in der Theorie funktioniert? Gibt es am Ende nicht immer einen „Verlierer“ und einen „Gewinner“? Wie oft resultiert der Ausgang einer sachlich geführten Diskussion ausschließlich aus der Waffenungleichheit der Diskussionspartner, wie es z.B. zwischen Bürgern und Politik oder Angestellten und Arbeitgeber der Fall ist?

Neuerdings wird diese Waffenungleichheit sogar künstlich durch eine angebliche „moralische“ Überlegenheit einzelner Standpunkte geschaffen, die sachliche Argumente des Gesprächsgegners lediglich aufgrund einer angeblichen moralischen Unterlegenheit abwerten und somit für ungültig erklären.

Diskussionen sind natürlich nicht grundsätzlich sinnlos, wie der Titel dieses Artikels es suggeriert. Wer eine Diskussion führen will, muss sich zwangsläufig an Regeln halten. Bei diesen Regeln handelt es sich um Respekt, Fairness und auch den Willen, dem Gesprächspartner wirklich zuzuhören. Das krasse Gegenteil und perfekte Beispiele für sinnlose Diskussionen sind die zahlreichen Talkshows, egal ob es sich um Hart aber Fair, Maischberger oder auch Formate wie Lanz handelt. Dort steht lediglich die publikumswirksame, aber ansonsten völlig sinnlose Produktion von Worthülsen an erster Stelle.

Wer eine sinnvolle Diskussion führen möchte, muss sich auch auf seinen Gesprächspartner einlassen und ihm auf argumentativer Ebene begegnen. Wer dazu nicht ohne Herabsetzung des Gesprächstpartner in der Lage ist, der braucht gar nicht erst mit seiner heißen Luft begenen. Im Gegenzug sollten diese Personen dann aber nicht verwundert sein, wenn irgendwann niemand mehr mit ihnen diskutiert, sondern sie ohne Vorwarnung direkt eine Keule abbekommen. Menschen sind manchmal leicht zu übertölpeln, aber irgendwann merkt auch der Dümmste, wenn er mal wieder ausgetrickst oder überredet wurde – beides ist das klassische Gegenteil vom klassischen „Überzeugen“.

Aus diesem Grund lehne ich Diskussionen mit unqualifizierten Gesprächspartnern ab. Mein Grundsatz lautet: Wenn Du mich respektierst, respektiere ich Dich! (Hier empfiehlt sich die Transaktionsanalyse nach Thomas Harris…) Menschen die mich nicht respektieren, kann ich in den Sozialen Medien ganz bequem blocken – im realen Leben lasse ich diese Menschen dort stehen, wo sie sich eben befinden. Vielleicht entwickeln diese Menschen sich ja weiter und lernen eines Tages, dass sich wirkliche Empathie und echter Respekt nicht aus den Leitlinien einer Partei oder einer Religion ableitet. Man sollte das Hoffen niemals aufgeben.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr! 2016!

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Gewinnspiel zum Jahreswechsel!

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Das Gewinnspiel zum Jahreswechsel!

Unter ALLEN Rezensenten meines 1. Buches „Gefährlich!“ auf Amazon verlose ich drei Exemplare des Nachfolgers.

Wie kannst Du mitmachen? Wenn Du noch keine Rezension zu meinem Buch geschrieben hast: Hau in die Tasten! Wenn Du das gemacht hast, schicke eine Email mit Nennung Deines Amazon Benutzernamens an: info@dergedankencoach.de

Ganz wichtig: Teilnehmen können auch Leser, die bereits eine Rezension verfasst haben! Einfach Email mit Benutzernamen an die o.g. Emailadresse.

Die Gewinner werden unter allen eingehenden und teilnahmeberechtigten Einsendungen per Los ermittelt.
Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen und die Gewinner werden benachrichtigt!

Das Buch findest Du hier: http://www.amazon.de/Gef%C3%A4hrlich-m%C3%A4c…/…/ref=sr_1_1…

Ich wünsche viel Glück!

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PS: Einsendeschluß ist der 15.Januar 2016

Albtraum vor Weihnachten?

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Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Ja, zumindest: fast! Das Jahr 2015 ist (gefühlt) unglaublich schnell vorbeigegangen.
Bis auf die Tatsache, dass Amazon weiterhin scheinbar unglaubliche Schwierigkeiten bei der Bereitstellung mein neues Buches hat, blicke ich persönlich auf ein sehr sehr gutes Jahr zurück. Ich hoffe selbstverständlich, dass dies bei Euch ebenso der Fall ist!

Wenn man jedoch etwas über den eigenen Tellerrand hinausblickt, kann einem schon etwas schwindelig werden. Wer pessimistisch veranlagt ist, könnte sich fragen ob all die „Weltuntergangspropheten“ doch nicht so ganz unrecht hatten: Die Welt ging zwar nicht zum Jahreswechsel 2000 unter, aber 9/11 stellt retrospektiv wohl den Beginn einer Entwicklung dar, mit deren Schockwellen wir gerade konfrontiert werden.

Die Lösungsstratgie unserer politischen Führung besteht aus einem trotzigen „Wir schaffen das!“ und der Ausblendung realpolitischer Sachzwänge. Ebenso existiert in Medien und Politik der Konsens, dass Skepsis an dieser Haltung grundsätzlich unangebracht und auch unangemessen ist. Dies senden die staatlich finanzierten Rundfunksender alltäglich in die Wohnzimmer der Nation.

Laut einer aktuellen Statistik haben bereits gute 60% der Deutschen das Vertrauen in die Medien verloren. Das hört sich im ersten Moment bedauerlich an, erfüllt mich aber mit sehr viel Optimismus. In meinem Buch Gefährlich! betone ich ausführlich, warum wir zu unseren eigenen Experten werden müssen, wenn wir uns unser Leben zurückholen wollen. Die angeführte Statistik interpretiere ich deshalb als absolut positive Entwicklung!

Vor uns liegen gigantische Herausforderungen und Belastungen, die nicht durch bloßes ignorieren leichter werden oder gar verschwinden. Ich betrachte 2016 als Schicksalsjahr für Deutschland und auch für Europa.
Wenn die blinde „Willkommenskultur um jeden Preis“ nicht durch Realpolitik ersetzt wird, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Deutschen orientiert, wird Deutschland zu einem „failed State“ – also zu einem gescheiterten Staat. Dieses Scheitern wird sich wie ein Flächenbrand in ganz Europa ausbreiten, denn wenn das stärkste Glied einer Kette bricht, zerreißt die ganze Kette.

Die Folgen aus dieser Entwicklung wären globaler Natur. Die Welt wie wir sie kennen, würde schlicht aufhören zu existieren. Dies und nichts Geringeres steht auf dem Spiel!

Was aber kann nun der Einzelne von uns konkret tun? Es gilt eine grundsätzliche Frage zu beantworten: „Will ich kapitulieren, oder will ich aufstehen?“ Diese Frage wurde bereits von vielen Menschen beantwortet, deshalb befinden wir uns in dieser prekären Situation. Diese Menschen haben sich entschlossen zu kapitulieren, sie nehmen nur noch als Hülle am alltäglichen Leben Teil.

Wenn Du dich gegen eine Kapitulation entscheidest, kannst Du dir selbst, den Menschen um dich herum und sogar allen Menschen einen großen Dienst erweisen. Dieser Dienst ist weder hart, noch entbehrungsreich – ganz im Gegenteil.
Wenn Du dein Leben zurückhaben willst, solltest Du die kommenden Tage im Kreise der Menschen verbringen, die Dir wichtig sind und das absolut bewusst. Es geht jetzt keinesfalls um Religion, selbst wenn Du kein Christ bist solltest Du die bevorstehenden Tage nutzen um mit „Deinen“ Menschen zu sein. Ganz recht gelesen: Du sollst MIT den Menschen SEIN. Verbringe Zeit mit den Menschen, schenke ihnen Aufmerksamkeit und Anteilnahme. Vielleicht kannst Du einem Menschen auch echte Freude mit einem (kleinen) Geschenk machen? Bringe das Licht in Dir zum Leuchten. Auf diese Art schließt Du diese wichtige Zeit ab und startest positiv ins neue Jahr.

Es kommt genau auf DICH an, DU machst letztlich den Unterschied aus. Erhebe Dich und man behandelt Dich mit Achtung. Erniedrige Dich und man benutzt Dich als Fußabtreter.

Ich wünsche Dir und allen „Deinen“ Menschen ein wunderbares Weihnachtsfest. Vor uns liegt ein langer, dunkler Weg – aber heute feiern wir Weihnachten!

Frohe Weihnachten – Merry Christmas – Geseënde Kersfees – Glædelig Jul – Merii Kurisumasu – Zalig Kerstfeest – Поздравляю с Новым годом и Рождеством – Feliz Navidad  – Wesołych Świąt Bożego Narodzenia – Noeliniz kutlu olsun