Narrative und die postfaktische Welt

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Wenn Sie ihre Gesprächspartner verwirren wollen, sollten sie möglichst viele Fremdwörter benutzen. Ein solches Fremdwort ist der Begriff des „Narrativ“ .

Dieter Nuhr benutzte wiederholt das Wort „Narraiv“ in der Sendung von Markus Lanz, was dann auch eine Diskussion über die Bedeutung des Begriffs nach sich zog.
Dabei gibt es den schönen deutschen Begriff  „Erzählung“, der vollkommen gleichwertig zum Narrativ benutzt werden könnte.

Könnte, hätte, wäre, wenn – allesamt „arme Brüder“. Schlaue Köpfe haben sich nun mal im Zusammenhang auf Erzählungen in der Politik auf den Narrativ geeinigt. Aber was genau ist das nun in der Politik?
Grundsätzlich basiert Politik auf diesen Narrativen: die EU ist ein Garant für Sicherheit und Wohlstand, die Globalisierung kann man nicht aufhalten, Flüchtlinge gleichen den demographischen Wandel aus usw. usw. usw. Kurz: Narrative sind die Stories, die uns Politiker, Parteien und Institutionen anbieten. Meist gibt es auch zu jedem Narrativ einen 100% entgegengesetzten Narrativ. So ist das in der Politik und in der Wirtschaft eben: Jeder will sein Produkt vermarkten. Aber warum schreibe ich gerade jetzt darüber?

Der Begriff des Narrativs  in Bezug auf Politik ist nicht taufrisch, sondern geistert bereits seit Anfang dieses Jahrtausends durch das Web und die Zeitungsartikel. Meist stilisiert sich der jeweilige Akteur (Politiker, Journalist) als Quelle der Wahrheit, während sein politischer Gegner anstelle von Fakten nur mit Narrativen arbeitet. Auch das ist ein altes Spielchen, dass nicht erst seit gestern gespielt wird. Was aber neu ist, ist die Einführung des Begriffes „postfaktisch“ in unserem deutschen Sprachgebrauch.

Postfaktisch bezeichnet einen Politikstil, der sich völlig auf Emotionen und subjektive Eindrücke konzentriert und zudem hauptsächlich eine spezielle Wirkung haben soll. Grundsätzlich handelt es sich also um eine Steigerungsform des Populismus Begriffes. Donald Trump wurde aus linker Perspektive  z.B. ein rein postfaktischer Wahlkampf vorgeworfen. Wie auch immer, Trump hat diesen Wahlkampf haushoch gewonnen…

Und nun benutzen wir einfach Narrative und Postfaktizismus zur maximalen Diskreditierung eines politischen Gegners. Auf dem Papier und in linken Gehirnen funktioniert das hervorragend – in der Realität handelt es sich lediglich um einen stumpfen Säbel, denn grundsätzlich kann jedem und allem die Nutzung von Narrativen und postfaktische Strategien vorgeworfen werden.

Aber Moment! Was ist mit den Qualitätsjournalisten, den etablierten Parteien und anderen angeblich „seriösen“ Quellen, die sich doch ausschließlich an Fakten orientieren?
Schauen wir uns dazu erneut den Präsidentschaftswahlkampf und seine Wirkung auf die deutsche Politlandschaft an.
Auch in Deutschland waren sich vor allem linke und linkere Protagonisten absolut einig, dass „Hillary“ Donald Trump so richtig besiegen würde. Diese massive Fehleinschätzung führte dazu, dass der amtierende Außenminister und zukünftige Bundespräsident  Frank Walter Steinmeier den nächsten amerikanischen Präsidenten siegessicher als „Hassprediger“ bezeichnete. Arroganz kommt eben immer noch vor dem Fall …
Aber wie war diese desaströse Fehleinschätzung der amerikanischen Gesellschaft überhaupt möglich, wenn man sich doch an gesicherten Fakten orientiert hat?

Nun kommen wir zu dem Punkt, an dem der Hase im Pfeffer liegt. Diese unglaublich seriösen Menschen haben sich an dem orientiert, was sie selbst für seriöse Fakten hielten: Demographen, Meinungsumfragen, Statistiken und Umfragen.
Diese angeblichen Fakten haben sich jedoch selbst wieder lediglich als völlig unzulänglich erwiesen. Denken wir aber weiter, noch ein ganzes Stück, als es Linke für gewöhnlich tun.
Menschen stehen in Interviews Rede und Antwort, füllen Fragebogen aus und geben anderweitig Auskünfte über ihre politischen Ansichten. Wenn diesen Menschen nun Tag für Tag Narrative vom „wütenden weißen Mann“, den Globalisierungsverlierern und andere nette Stories um die Ohren gehauen werden – wie werden sich diese Leute dann wohl verhalten, wenn explizit ihre Ansichten zu diesen Themen abklopft werden? Sollen diese Menschen sich dann freiwillig zu „Verlieren“ erklären? Was ist mit der Angst vor Repressalien, denn nach all den Datenleaks kann doch von Datenschutz keine Rede sein – warum sollte also ausgerechnet eine Meinungsumfrage „safe“ sein? Die Schweigespirale lässt grüßen, denn diese Diffamierten haben einfach keine Lust mehr, ihre Meinung Dritten gegenüber öffentlich zu äußern.
Halten wir kurz fest: Narrative generieren weitere Narrative, denn warum sollte sich ein intelligenter Rassist gegenüber einem Interviewer „outen“, anstelle das Lied des philantrophischen Kosmopoliten zu singen?

Die linken Journalisten und Politiker selbst haben die Büchse der Pandora geöffnet und uns ins postfaktische Zeitalter geschickt, dass sich ausschließlich nur noch über Narrative definiert. Das beste Beispiel ist eine aktuelle Umfrage zur erneuten Kandidatur von Angela Merkel. Angeblich befürworten 60% der Deutschen eine erneute Amtszeit der Kanzlerin. Für mich ist das Postfaktizismus in höchster Form – was die Menschen 2017 in der Wahlkabine zur Bundestagswahl tun werden, ist etwas völlig anderes: siehe BREXIT, siehe Trump.

Die Verantwortung für diese Entwicklung tragen zu 100% Politik und die Medien. Beide haben sich in eine extreme Glaubwürdigkeitskrise hineinmnöveriert: Die Bürger glauben diesen Gruppen einfach nicht mehr. Die einzige Strategie der Genannten besteht darin nun alles und jedem ihre eigenen Strategien vorzuwerfen: exzessive Nutzung von Narrativen und postfaktische Taktiken. Prost Mahlzeit!

Was aber ist der der Grund für diese Entwicklung? Die fundamentale Antwort lautet: Es ist die Kernschmelze des Liberalismus. Die „Ideologie die sich bisher nicht beweisen konnte“ hatte Gelegenheit sich zu beweisen und ist bitterlich gescheitert: in den Finanzkrisen, der Bankenkrise und auch der Flüchtlingsfrage.
Exakt dieser Meltdown ist die Ursache für das tollwütige Hauen und Stechen, dass die letzten Bastionen der westlichen Gesellschaft schwer beschädigt hat.
Die Menschen erkennen nun weltweit wie „rigged“/manipuliert (Schlagwort des US-Wahlkampfs) die westliche Gesellschaft wirklich ist. Das liberale Märchen der Gleichheit in einer globalisierten Welt des freien Handels ist vorbei – zerschellt an einer simplen Wahrheit, die auch Bill Clinton seinerzeit nicht verstanden hat. „It`s the economy, stupid!“, tönte es damals. In Wahrheit geht und ging es aber niemals hauptsächlich um die Ökonomie. Die Ökonomie als Selbstzweck ist eine seelenlose und gleichmacherische Maschine. Anstelle dessen muss es heißen: „It`s the people, stupid!“

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Neue Artikel

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Liebe Freunde, liebe Leser!

Dieses Mal habe ich mir über den Begriff des „Postfaktischen“ ein paar Gedanken gemacht:
https://lupocattivoblog.com/…/willkommen-im-postfaktischen…/

Außerdem gibt es eine Überlegung zur Arroganz der Medien:
http://www.stefanmueller.org/…/…/15/die-arroganz-der-medien/

Bis zur nächsten Woche,

Stefan Müller

 

PS: Heiße Diskussionen gibt es in der Facebookgruppe: Politisch Unkorrekt

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Die Arroganz der Medien

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Vertreter der Medien sind oftmals nicht nur der Gruppe der Gutmenschen zuzuordnen, sondern manchmal handelt es sich auch um „Bessermenschen“, die einfach irgendwo in einem hohen Elfenbeinturm auf einem Thron aus schwarzem Onyx sitzen müssen…

Solche und ähnliche Gedanken entstanden in meinem Kopf, als ich den Welt Artikel „Wie verhindert man einen deutschen Trump?“ von Christoph Herwartz konsumierte.
Dann musste ich aber herzhaft lachen, denn was dieser, nun … „Journalist“, da von sich gibt, ist einfach so irreal und absurd, dass es wie ein Scherz anmutet.

Insgesamt bietet der Artikel einige Ansatzpunkte, aber ich möchte mich hier auf die für mich haarsträubendste Aussage konzentrieren. Der ambitionierte Absolvent der Kölner Journalisten-schule denkt über den Aufstieg von Trump und darüber, wie man etwas ähnliches in Deutschland verhindern könnte, nach. „Hauptschuldige“ sind laut unserem witzigen Journalisten keine anderen als die Facebook und Co.

Doch Herwartz geht noch genauer ins Detail: Schuld ist der Algorithmus von Facebook, der anhand der abgegebenen Likes die Timelines der Nutzer konstruiert. Da Trumps Fans nun auch „unwahre“ und Inhalte von „verschwörungstheoretischen“ Websites (von extrem rechten Quellen ganz zu schweigen)  geliked hätten, so dass auch deren „nicht Trump Freunde“ schon bald nicht mehr durch den Wald aus Lügen, Fiktion und Wahrheit hätten passieren können.  Dem entgegen hätten:

„…die etablierten amerikanischen Medien, neue wie alte, machten oft einen exzellenten Job in der Berichterstattung über die Kandidaten. Von den Konsumenten der Pseudo-Nachrichten bei Facebook wurden sie dafür nur beschimpft….“.

Ich kann mir als interessierter Beobachter der deutschen Qualitätspresse nun absolut nicht erklären, wie es dazu gekommen sein könnte *IronieOFF*. Nein, selbst in den USA macht der Begriff „Lügenpresse“ die Runde.
Erinnern wir uns kurz an die Berichterstattung über die US-Präsidentschaftswahlen 2016. An wie viele objektive Berichte über Donald Trump erinnert sich der deutsche Medienbeobachter? Ich erinnere mich da nicht an sehr viel Material, sehr wohl aber daran, dass aus der Kandidatin Hillary Clinton sehr schnell und vertraulich nur noch „Hillary“ und diese stets im hellsten medialen Glanz dargestellt wurde.

In diesem Zusammenhang wirkt es dann fragwürdig, wenn gerade aus der Kaste der Journalisten der Begriff „Wahrheitsgehalt“ ins Spiel gebracht wird.
Weiter argumentiert der wahrheitsliebende Journalist, dass es ja gerade seine Zunft sei, die sich freiwillig Diskursregeln untergeordnet, zu einem Presserat zusammengeschlossen und sich sogar eine Beschwerdeinstanz gegeben hätte. Wow, bravo…bravissimo!
Alles ganz toll – aber was hat das mit der faktisch erlebten, jüngsten Vergangenheit zu tun? Nicht viel, bis gar nichts! Anstelle dessen vermisst der interessierte Beobachter regierungskritische Stimmen und findet lediglich Hofberichterstattung und Gesinnungsjournalismus vor.

Aber damit nicht genug… Herr Herwartz will mehr, als nur zu jammern. Journalisten sollen mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung bekommen, auch und gerade bei Facebook!
Der Wahrheitsliebende stellt sich das so vor: Das Gewicht von Journalisten Likes soll einfach höher eingestuft werden (z.B. wenn der Liker von Facebook „verifiziert“ wurde, wobei dieser eher leicht „antidemokratische“ Prozeß der Verifizierung eine weitere Überlegung wert wäre), als das Like eines normalen Users. Auf diese Weise könnten dann Beiträge von Journalisten weiter „oben“ in den Timelines angezeigt werden. Ein Klick auf deren Beiträge wäre dann wahrscheinlicher, würde die Zugriffszahlen steigern und somit für Anzeigenkunden wieder attraktiver machen…

Wer diese Art Forderungen stellt, hat aber eines nicht verstanden: das Web 2.0. Dahinter steckt weder ein erzieherischer, noch ein wirtschaftliche Ansatz, sondern Basisdemokratie. Jeder User sollte das gleiche Gewicht bekommen, unabhängig von seinem sozialen Status oder seines Bankkontos. Davon unabhängig wurde die Möglichkeit geschaffen, sich in die Rankings der Sozialen Netzwerke einzukaufen, mittels Sponsoring. Das ist es nämlich eigentlich, was Herwartz will: eine privilegierte Ausgangsbasis für seine wahrheitsgetreuen Texte, dass aber umsonst.

Denken wir das mal konsequent weiter. Warum nicht auch das Wahlrecht ändern? Journalisten und andere (nachweislich…) politische gebildete Bürger könnten doch auch 3 Wahlstimmen bekommen – das wäre doch auch für alle besser, besonders für das ungebildete Pack! Halt…nein….

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Telefoncoaching

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Neben dem Coaching in meiner Praxis biete ich selbstverständlich auch Telefoncoaching an.

Die Vorteile davon: Sie können es sich an ihrem Lieblingsort bequem machen und sich ganz auf ihr Thema konzentrieren. Außerdem spielt es keine Rolle, ob Sie in der Nähe meiner Praxis, in Berlin oder in New York leben: Ich bin immer nur einen Anruf entfernt.

Neben den jeweiligen Gebühren Ihres Telefonanbieters (entfällt natürlich bei Flatrate-Tarifen) werden keine weitere Gebühren für das Gespräch fällig.

Wenn Sie Interesse an einem Telefoncoaching haben, schicken Sie mir doch eine Email: info@dergedankencoach.de
Wir vereinbaren einen Termin und nach dem Zahlungseingang meines üblichen Stundenhonorars erhalten Sie eine Terminbestätigung.

Ich freue mich auf Sie!

Der Fall Niklas P.: Wenn Opfer einfach „Pech“ hatten …

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Es scheint, als würden Journalisten und die Politik jubeln. Im Fall des in Bad Godesberg mutmaßlich totgeprügelten Niklas P. hat es heute eine Wende gegeben.

Heute legte der Verteidiger des mutmaßlichen Tatverdächtigen ein Gutachten der Bonner Pathologie vor. Das Gehirn des 17-jährigen Schülers war „vorgeschädigt“, was auch immer das nun genau für eine pathologische Ursache sein könnte, wird jedoch nicht erwähnt.

Ein potenziell nicht „tödlicher“ Faustschlag gegen den Kopf von Niklas P. war dann vermutlich durch die „Vorschädigung“ im Gehirn von Niklas P. eben doch tödlich. Das haben der, oder die Täter schließlich nicht wissen können. Aus diesem Grund will der Verteidiger des mutmaßlichen Täters nun den Haftbefehl auf „Körperverletzung mit Todesfolge“ umstellen lassen. Nach dem angeblich potenziell wenig „gefährlichen“ Faustschlag gegen den Kopf (!!!) gab es dann zumindest auch noch einen Tritt gegen den Kopf. Dieses kleine „Detail“ scheint gerade völlig zur Makulatur zu verkommen, denn Niklas hatte ja „Pech“ und starb (vielleicht) schon durch den Faustschlag.

Ich stelle mir gerade vor, wie ich mich als Angehöriger von Niklas P. fühlen würde. Da ist nun mein Sohn, Bruder, Neffe, Freund von Schlägern getötet worden. Aufgrund juristischer und medizinischer Winkelzüge bekommt Niklas nun indirekt eine „Teilschuld“, denn er hatte ein vorgeschädigtes Gehirn.

Ich empfinde das als bitteren Zynismus. Wie viel Energie wird denn noch mobilisiert, um die Schuld von Gewaltverbrechern zu relativieren, um ein möglichst geringes Strafmaß zu erzielen?

Wenn ich Angehöriger von Niklas wäre, wäre nun für mich der Punkt erreicht, wo ich der Verhandlung fernbleiben würde. Mir gingen zu viele Bilder anderer, ähnlich gelagerter Verfahren durch den Kopf, wo den Beschuldigten durch den vorsitzenden Richter „ernst“ ins Gewissen geredet wurde und dann lediglich fast schon homoöpathische Strafen ausgesprochen wurden.

Welche Außenwirkung hat eine solche Praxis an deutschen Gerichten? Abschreckung? Lenkungswirkung? Erziehungsfuntion? Sicher nicht.

Vor kurzem hat ein umstrittener, türkischer Staatsmann gesagt, dass er der „deutschen Justiz“ nicht vertrauen würde. Diese Frage muss 2016 gestellt werden dürfen:

Vertrauen Sie der deutschen Justiz?

Der Verteidiger des mutmaßlichen Täters fordert nun übriges eine erneute Haftprüfung. Dies fällt mir schwer zu kommentieren, ohne ganz die Fassung zu verlieren.

Wird diese Praxis durch das „vielgeliebte“ Grundgesetz legitimiert? Was ist hier mit der „Würde des Menschen“? Hatte Niklas P. kein Recht auf Würde?

Wenn ein Mensch einen anderen Menschen anfasst und verletzt, vergewaltigt oder tötet hat er eine Grenze überschritten. Ein solcher Täter muss eine auf dem geltenden Recht basierende Maximalstrafe erhalten. Ein solcher Mensch hat kein Recht auf Milde, ein geringes Strafmaß oder eine ideologische Schonung. Wer andere Menschen körperlich angreift, hat sich gegen unsere Art zu Leben entschieden.
Sicherlich kann sich auch ein solcher Täter bessern oder entwickeln – nach der Ableistung seiner vollen und ordnungsgemäßen Strafe.

Motzland

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In der letzten Woche äußerte Wolfgang Schäuble (CDU) in der „Zeit“ sein unsägliches Zitat: „Abschottung würde uns in Inzucht degenerieren lassen“ und „Muslime in Deutschland sind eine Bereicherung„.

Twitter, Facebook und andere soziale Netzwerke waren genauso in Aufruhr wie ich. Also beschloss ich, die „Macht der Vielen“ zu aktivieren, oder auf gut neudeutsch: „Followerpower“: Warum nicht einen Anwalt damit beauftragen, Wolfgang Schäuble anzuzeigen und die dafür nötigen Kosten aufzuteilen?

Sicherlich kann man auch ganz normal zur Polizei gehen um den Finanzminister anzuzeigen, aber das Schreiben eines Rechtsanwalts wiegt in Zeiten chronischer Überlastung der Staatsanwaltschaften deutlich mehr, als eine „gratis“ Anzeige.

Als Zielbetrag visierte ich 250 EUR an, wobei de facto durch meinen eigenen Beitrag nur eine Schallgrenze von 200 EUR existierte. Ich suchte nun also 4 „Teilhaber“, die mich mit jeweils 50 EUR unterstützen sollten.
In Deutschland gibt es nicht die Möglichkeit von „Sammelklagen“ wie z.B. in den USA, deshalb ruhte das „Risiko“ und der damit verbundene Arbeitsaufwand alleine bei mir. Die Teilhaber verpflichteten sich lediglich zur Zahlung von 50 EUR.

Nach relativ kurzer Zeit hatte ich die vier Teilhaber beisammen, schickte Links zu meiner Kontoverbindung und Details dazu, wie ich mir den Ablauf vorstellte:

Die Teilhaber sollten nun die jeweils benötigten 50 EUR auf mein Konto überweisen. Nach dem kompletten Zahlungseingang würde ich einen Anwalt aufsuchen und das Schreiben von diesem Aufsetzen lassen. Sollten die „offenen“ 200 EUR doch nicht zusammen kommen, würde ich jedem Teilhaber seine 50 EUR rückerstatten: Meine Daten und der gesamte Datenaustausch habe ich bewusst öffentlich zur Verfügung gestellt, damit von Anfang an ein gewisses „Vertrauen“ entstehen konnte.

Doch schon kurze Zeit später erklärte mir einer der Teilhaber:

ich warte natürlich mit dem Überweisen. Habe schon oft Geld geschickt :-) naja, ich lerne dazu !!!

Ich fragte den angeblichen Teilhaber, worauf er denn genau warten würde. Als Antwort erhielt ich:

das eine Summe X vorhanden ist, die mich überzeugt. Schwimme nicht in monetärer Energie & zahle nicht gerne drauf. Erfahrung!

Wie nett. Erst das Maul aufreißen und dann einen Rückzieher machen, kombiniert mit der Unterstellung „zahle nicht gerne drauf“ = dann ist mein Geld weg, weil Du (also ich) es mir dann nicht wieder gibst. Vielen Dank für dieses anerkennende Wohlwollen. Darauf hingewiesen, dass so dann ja vielleicht niemals eine Summe zusammen kommen könnte wurde geantwortet:

„ich bin ich, nochmal ERFAHRUNG ! Wer sich an mir ein Beispiel nimmt, meint es eh nicht ernst !

Das ist dann wohl der Gipfel der Arroganz, nach dem Motto: Ich verhalte mich rein passiv abwartend und bewege meinen Allerwertesten erst, wenn alle anderen funktioniert haben. Hoffentlich tun die das aber nicht, dann muss ich auch nichts tun, bin aber fein raus. Heuchlerei? Ja, in absoluter Reinkultur!
Ich wollte es dann aber genau wissen und erinnerte dann an das Limit von 250 EUR und wollte erneut wissen, wann denn jetzt überwiesen wurde. Antwort:

… (keine)

Von zwei Anderen Teilhabern hörte ich überhaupt nichts, ein weiterer Teilhaber meldete sich per Mail bei mir und versicherte, dass er Montag definitiv überweisen wolle. Dieses Verhalten begrüße ich und habe ihm im gleichen Moment geschrieben, dass er auch kurz warten solle. Und das war gut so, denn keiner der Anderen hat bis heute einen einzigen Cent überwiesen.

 

Also: Vielen Dank für gar nichts, die Sache ist gestorben!

Diese Aktion hätte zu 25% Erfolg gehabt – ein vernichtendes Ergebnis. Das Internet ist eben voll von Menschen, die lediglich mentale Masturbation betreiben und somit ihr Mütchen kühlen. Ebenso wimmelt es von Dummschwätzern und Wichtigtuern.

Aufstehen und anpacken? Genau wie in der realen Welt: Sehr rar, sehr selten. Motzen ist doch viel schöner, da muss man seinen ARSCH auch nicht bewegen!

Jedes Volk hat eben doch die Regierung, die es verdient!

 

Was Du deinem Chef auf gar keinen Fall sagen solltest

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Weiter unten sprach ich von den „Erwartungen“ anderer Menschen. Die eigenen Erwartungen an das eigene Handeln sind aber nicht minder problematisch.

Der Mensch handelt meist aus einem Grund. Wir gehen in ein Geschäft, damit wir unseren Einkauf erledigen, Zeit vertreiben, oder weil wir die neuen Produkte sehen wollen. Niemand aber geht „einfach so“ in ein Geschäft. Anstelle dessen gibt es zahlreiche Gründe dazu.

Genau so verhält es sich auch mit allen anderen Lebensbereichen. Dies ist natürlich gerade beim Thema „Arbeit“ der Fall. Nicht wenige Menschen kündigen ihren Job, weil sie einfach enttäuscht wurden, obwohl sie regelmäßig ihr Gehalt bekommen und auch in einem netten Kollegenkreis gearbeitet haben.
Bei den Betroffenen gab es eben andere Erwartungen, die sie nicht befriedigen konnten. Vielleicht war es Respekt, Anerkennung, die große Karriere, oder einfach nur „Spaß“ der dauerhaft ausgeblieben ist.

Egal was Du machst, Du solltest Deine Erwartungshaltung niemals aus den Augen verlieren. Anstelle dessen darfst Du dich einmal ganz kritisch fragen, was Du eigentlich wirklich in Deinem Leben haben willst.

„Kleine Brötchen“ haben auch ihre Vorzüge: Wenn Peter einen kleinen Nebenjob macht, um mit den Einnahmen daraus den nächsten Urlaub zu finanzieren, handelt es sich um eine einfache und ausgeglichene Kalkulation – wenn er denn tatsächlich in den Urlaub fahren kann. Peter erwartet dann weder Anbetung, noch die große Karriere und auch keinen übermäßigen Respekt.

Das Geheimnis im Zusammenhang mit der Arbeit ist nämlich, dass viele Menschen viel zu viele Erwartungen daran haben. Die Kehrseite der Medaille dürfte grade den Arbeitgebern eher nicht gefallen: 110 Prozent Produktiviät sind völlige Verschwendung, denn Du wirst durch Deine Arbeit kein „Rockstar“… Für alle anderen sollten 70% voll ausreichen… Verrate DAS aber bloß nicht Deinem Chef!

Der Kampf gegen das Ego

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Die Krankheit unserer Gesellschaft heißt: Ego. Es handelt sich dabei um einen Teil von uns allen, der jedoch völlig entfesselt wurde.

Wo das „Wir“ stehen sollte, steht lediglich das „Ich“. Letztlich bedingt aber das „Wir“ auch das „Ich“, wenn man sich nicht auf sozialistische Irrwege begeben will.

Das Ganze ist zwar mehr als das Einzelne, dennoch besteht es aus Individuen. Starke Individuen ergeben in ihrer Summe ein sehr starkes Ganzes. Schwache Individuen ergeben jedoch in Summe und Relation ein schwächeres Ganzes.

Nun kann man Niemanden zu seinem „Glück“ zwingen: 100 Schwache sind letztlich stärker, als ein Starker. Das Gesetz der großen Zahl wirkt immer.

Ein Starker kann sich nicht arrogant auf sich selbst verlassen, sonst wird er von einer Überzahl Schwacher gefressen. Ein Schwacher kann sich im Gegenzug nicht darauf verlassen, dass sich die Starken ihm immer wieder erbarmen werden.

Anstelle dessen müssen sich die Starken auf ihre Pflicht gegenüber den Schwachen und die Schwachen müssen sich an ihre Pflicht gegenüber den Starken erinnern. Auf diese Weise kann eine starke und wahrlich soziale Gesellschaft entstehen.

Die Erwartungen anderer Menschen

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In der letzten Woche wurde ich von einer „Rezension“ zu meinem neuesten Buch „Gefährlich! Band 2″ inspiriert.

Es handelte sich um keine positive Rezension, sondern um die drakonischste Variante überhaupt: 1 Stern bei Amazon.

Schon beim Vorgänger hagelte es bei Amazon negative Bewertungen und ähnliche Erfahrungen habe ich auch mit meinem YouTube Kanal gemacht. Interessant ist hier aber die Tatsache, dass mich im Gegenzug völlig anderes Feedback in Form von Emails und Briefen erreicht: 9 von 10 Meldungen sind absolut konstruktiv und meist auch sehr positiv.

Anscheinend erwerben also die meisten meiner Leser meine Bücher nicht bei Amazon, sondern über andere Bezugswege, während die negativen Rezensionisten bei Amazon vertreten sind.

Grundsätzlich muss ich hier natürlich klarstellen: Jeder meiner Leser darf mich oder meine Arbeit nicht mögen, doof oder sogar bescheuert finden. Zusätzlich ist jede andere Bewertung zulässig, denn normalerweise bezahlt ein Leser das Buch ja schließlich mit seinem Geld.

Was ich persönlich lächerlich und grotesk finde, ist das Thema „Erwartungshaltung“. Einige Menschen rennen scheinbar mit in Beton gegossenen Erwartungshaltungen durch die Welt und erwarten, dass diese Erwartungen von anderen Menschen erfüllt werden müssen. Dazu möchte ich sagen:

Fremde Erwartungshaltungen interessieren mich als Autor nicht!

Zum Teil nehmen diese Erwartungen groteske Züge an. Ein angeblicher Leser war erbost, da mein Buch von mir geschrieben worden ist und nicht von meinem Verleger. Diese Information ist mit einem Blick auf das Cover oder die Titelaufnahme bei Amazon „recherchierbar“. Warum soll ich mir als Autor dann „schuld“ an der mentalen Unzulänglichkeit solcher Menschen sein? Amazon sieht das natürlich völlig anders und löscht solche Rezensionen nicht. Prima!

Ebenso häufig wird bei Amazon behauptet, der Leser hätte sich „etwas völlig Anderes“ unter meinen Büchern vorgestellt. Tja, was soll ich sagen? Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Bei meinem Erstlingswerk ist es außerdem so, dass die „Blick ins Buch“-Option bei Amazon aktiviert ist. Das bedeutet: Jeder kann in das Buch reinlesen, genau wie in einem „normalen“ Buchladen in der realen Welt. Die Enttäuschung über ihre eigene Unzulänglichkeit führt dann wieder zu weiteren, absolut negativen Rezensionen.

Ich fand das bis jetzt sehr schade. Eine Zeit lang habe ich mit dem Gedanken gespielt, Freunde und Bekannte zu „Gefälligkeitsrezensionen“ zu bewegen, damit diese negativen Rezensionen ausgeglichen werden.
Ich hatte diese Idee, weil ich Amazon bis vor kurzem als Möglichkeit angesehen habe, mit einem größeren Publikum in Kontakt zu kommen. Diese Idee wird erfolgreich mit negativen Rezensionen torpediert.

Heute sehe ich das anders. Meine Bücher finden Ihre Leser. Die zahlreichen Zuschriften sind ein eindrucksvoller Beleg, wie gut meine Arbeit angenommen wird.
Ich suche natürlich einen Teil der Verantwortung für das Phänomen dieser mangelhaften Bewertungen auch bei mir. In meinen Büchern ziehe ich hart und schonungslos ins Gericht – auch mit meinen Lesern. Das tut mir aber keinesfalls leid – ich will Menschen erreichen und ihnen nicht nur aufmunternd auf die Schultern tätscheln – anstelle dessen trete ich sie in den Allerwertesten. Ich interpretiere einen Teil der Rezensionen nun als Bestätigung damit, dass einige Leser BEtroffen waren – vielleicht stößt mein „gefährlicher“ Tritt vor das Schienbein dazu, dass diese Menschen eines Tages aufwachen.

Sollte das nicht passieren, stehen dem selbstmitleidigen Leser im Opfermodus ganze Bibliotheken mit oberflächlichen und harmlosen Seelenstreichlern zur Verfügung!

 

Eines steht fest: Ich bleibe auf Kurs und mache genau so weiter wie bisher – das Wimmern dieser Leser sehe ich als Kompliment 😉

 

Finanzminister Schäuble (CDU) will Rente mit 70

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Im November 2015 habe ich einen Artikel über den Vorschlag von Ulrich Grillo, dem Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), über eine Erhöhung des Renteneintrittsalters geschrieben. In der letzten Woche (also nur 4 Monate nach dem Vorstoß des BDI Chefs) hat sich nun auch Finanzminister Wolfgang Schäuble für eine „spätere“ Rente ausgesprochen. Im Gegensatz zu Grillo schlägt der Finanzminister aber eine Rente mit 70 vor. Exakt diese Form der „Salami-Taktik“ habe ich bereits in einem Artikel prognostiziert. Aber lesen Sie selbst:

In der WirtschaftsWoche spricht sich Ulrich Grillo, der Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie, für eine Steigerung des Renteneintrittsalters von bisher 67 auf 85 Jahre aus.

Selbstverständlich meint es der Chef des BDI nur gut mit den Deutschen, denn seiner Meinung nach steigt ja deren Lebenserwartung alle vier Jahre durchschnittlich um ein Lebensjahr. Auf welche Belege sich Grillo für diese wundersame Verlängerung des durchschnittlichen Lebensalters überhaupt stützt, erwähnt der Unternehmer nicht.

 

Seiner Meinung nach ist es aber völlig legitim, wenn man als Faustformel von der durchschnittlichen Lebenserwartung 15 Jahre subtrahiert, um das Rentenalter zu errechnen.

 

Fakt ist aber, dass die statistische Lebenserwartung bei Männern momentan bei 79 Jahren und bei den Frauen bei 83 Jahren liegt und hiermit die seltsam krude Rechnung des BDI-Chefs zu ungunsten des Arbeitnehmers nicht aufgeht.

 

Wenn die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mannes in Deutschland momentan 79 Jahre beträgt und man davon 15 Jahre subtrahiert, erhält man als Ergebnis aber 64 und nicht 67 Jahre.


Aber selbst, wenn es diese mysteriöse Verlängerung der Lebenszeit tatsächlich geben sollte, bleibt fraglich, inwieweit eine verlängerte Lebenszeit denn überhaupt tatsächlich auch aktiv genutzt werden kann, oder ob es sich lediglich um eine längere Liegedauer in einem Pflegebett handelt –möglicherweise angeschlossen an eine Magensonde.


Im Zuge der Refugees-Welcome-Euphorie
 wurden Politiker und andere prominente Zeitgenossen nicht müde, immer wieder zu betonen, dass wir ja in einem der »reichsten Länder der Welt« leben.

 

Da stellt sich bei solchen Forderungen wie der von BDI-Chef Grillo doch die Frage, warum ein so reiches Land wie Deutschland dann so grausam zu seinen Arbeitnehmern sein sollte. Da kann doch etwas nicht stimmen!


Eine Forderung nach einem höheren Renteneintrittsalter ist vor allem eines: zynisch. Dass sich mit Statistik hervorragend lügen lässt, wusste schon Winston Churchill. Wer das Renteneintrittsalter weiter anheben will, hat eigentlich eine knallharte Enteignung der Rentenbeitragszahler im Sinn.

 

Schon jetzt erleben viele hart arbeitende Menschen ihren Renteneintritt nicht mehr und damit verfällt schließlich auch ihr Anspruch auf Rente, denn anders als zum Beispiel in Griechenland können Rentenansprüche in Deutschland nicht an Familienmitglieder vererbt werden. Das eingezahlte Geld ist dann aber nicht weg, es hat nur wieder jemand anderes …


Wenn also das Renteneintrittsalter steigen sollte, dann muss sich jeder sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer selbst eine Frage stellen – die Frage nämlich, ob er sich das alles überhaupt weiterhin antun will und ca. 20 Prozent seines Einkommens verschenken möchte, denn mit jeder Erhöhung des Renteneintrittsalters steigt auch die Wahrscheinlichkeit, niemals selber in den Genuss seiner Rente zu kommen, sondern gleich im Sarg zu landen.

 

Menschen wie Ulrich Grillo muss man diese Ideen aber schon fast nachsehen, denn Bodenhaftung ist ab einer gewissen gesellschaftlichen Stellung relativ selten zu finden. Noch rarer wird der Realismus bei diesen Menschen, wenn sie an solch illustren Treffen wie den Bilderberger-Konferenzen teilnehmen.

 

Diese Treffen finden seit 1954 unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und bringen angeblich konkurrierende Politiker und Wirtschaftsgrößen an einen Tisch. Bei den Konferenzen stellt ein eiserner Kodex – die Chatham House Rule – sicher, dass keiner der Beteiligten jemals für seineÄußerungen verantwortlich gemacht werden kann.


Grillo war 2013 Teilnehmer des Treffens in Hertfordshire. Vielleicht wurde er dort von den anderen anwesenden »Philantrophen« wie u.a. Henry Kissinger, Christine Lagarde (IWF) und auch Christian Lindner (FDP) zu einer solch überaus schöngeistigen Idee inspiriert?

 

In Gefährlich! Band 2 berichte ich mehr darüber, mit welchem diabolischen Prinzip der Einzelne in ein Zahnrad aus Fleisch verwandelt werden soll und was er ganz konkret dagegen tun kann. Zeitgenossen wie der BDI-Chef Grillo hassen dieses Buch höchstwahrscheinlich, denn es bedroht die Größe ihre Schafherde.

Die Vergangenheit hat gelehrt, dass die Herrschenden ihre Schafherde gerne mit der Schock-Strategie leiten: Aus dem Nichts wird ein Horrorszenario in den Raum geworfen (Rente mit 85). Nach dem Schock lässt man etwas Gras über die Sache wachsen und realisiert dann ein minimal milderes Vorhaben (zum Beispiel die Rente mit 75). Der Widerstand wird deutlich harmloser ausfallen, denn es ist »ja doch wieder nicht so schlimm gekommen …«

 

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