Kooperationsfähigkeit: Das Eichmaß der Zivilisation

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Es gibt eine wichtige Fähigkeit, die einen Menschen unglaublich qualifiziert, aber auch völlig disqualifizieren kann – nämlich dann, wenn diese FEHLT.

Ich spreche hier von Kooperationsfähigkeit. Wenn ein Mensch fähig zur Kooperation mit anderen Menschen ist, wird sein Leben nicht nur erfolgreicher, sondern auch harmonischer verlaufen.

Natürlich sind wir alle gelegentlich genervt, frustriert und vergessen auch mal uns selbst. Dies ist völlig normal und garantiert kein Makel.

Wer nun aber generell nur und ausschließlich an seine eigenen Ziele, seinen Vorteil und seinen Gewinn denkt, der wird gewiss bis zu einem gewissen Maß erfolgreich sein. Irgendwann kommt aber die Schallmauer, die er alleine nicht durchbrechen kann. Gleichzeitig wird sein Leben nicht unbedingt friedlich sein.

Kerngedanke der Kooperation lautet: Ich gebe Dir etwas, wenn Du mir auch etwas gibst. Auf diese Weise baut man Beziehungen auf, die auf einem sehr stabilen Fundament basieren und deshalb langen Bestand haben.

Wer hingegen nur selber nehmen möchte, aber im Gegenzug nichts abgibt, wird keine dauerhaft funktionierenden Beziehungen aufbauen können, geschäftlich nicht und auch nicht privat.

Es geht hierbei nicht um Altruismus oder Mildtätigkeit, sondern positiven Egoismus. Wenn es meinem Nachbarn gut geht, besteht eine deutlich geringere Gefahr, dass er bei mir einbricht und meinen Sparstrumpf klaut. Wenn es meinem Geschäftspartner gut geht, wird er mir noch lange Zeit seine qualitativ guten Produkte anbieten, wenn meine Frau glücklich ist, wird meine Beziehung zu ihr garantiert nicht darunter leiden.

Das wirklich Spannende an der Fähigkeit zur Kooperation ist ihre universelle Wirksamkeit. Egal, um welchen Lebensbereich es auch gehen mag: Kooperationsfähigkeit wird Dir nützlich sein. Ein Mangel daran wird Dir immer schädlich sein.

Die spannende Frage lautet nun zum Abschluß, wie man mit kooperationsunwilligen Zeitgenossen umgehen sollte…

Über diese und andere Themen denke ich auch in meinem Buch Gefährlich! nach. Vielleicht liest Du mal rein?

Neid und das Gesetz der Resonanz

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anger-794699_1280Neid … Es gibt wohl kaum eine effektivere Gefühlsregung, um sich von der Fülle abzunabeln.

Einer meiner Nachbarn hat sich vor einiger Zeit einen flammneuen amerikanischen Sportwagen gekauft, einen Mustang. V8 Motor, 5 Liter Hubraum, Hinterreifen fast so breit wie die Walzen einer Planierraupe. Kurz: Ein Traumauto.

Mein Nachbar hatte den Wagen vor seiner offenen Garage geparkt und suchte scheinbar ein Werkzeug. Ich ging kurzerhand zu ihm, gratulierte ihm zu dem Kauf und bewunderte den Wagen.

In diesem Moment gesellte sich ein anderer Nachbar zu uns und meinte: „Wieviel säuft der denn auf 100km? Doch bestimmt mehr als 12 Liter? Nee, dass wäre nichts für mich!“
Nachdem der Mann diesen Spruch losgelassen hatte, verschwand er auch sehr schnell wieder, etwas Positives hatte er wohl nicht zu sagen. Der Besitzer des Sportwagen und ich blickten uns nur schweigend an und schüttelten die Köpfe.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der vermeintliche Spritsparer selbst ein Fahrzeug fährt, dass ständig Öl-Flecken hinterlässt – ökologische Gründe können hier also ausgeschlossen werden.

Hier war wohl anstelle dessen eher Neid die Motivation. Grundsätzlich ist das die gleiche Motivation, die Menschen dazu antreibt, Mercedes Sterne abzubrechen, oder fremde Autos mit Kratzspuren zu „verschönern“.

Neid ist aber eines der negativsten Gefühle überhaupt. Sicherlich gibt es die „positive“ Form, in der „ich eben das Auto auch haben will“. Von dieser Ausprägung ist jetzt nicht die Rede, denn dieses Gefühl verleitet z.B. niemanden ein Auto zu beschädigen. Anstelle dessen geht es um die destruktive Form des Neid, der auch mit Missgunst beschrieben werden kann.

Wenn Du solche Gefühle in Dir fühlst, solltest Du überlegen, was Du dir selbst damit antust. Du strahlst in diesen Momenten nämlich nichts anderes aus als: „DEM gönne ich das NICHT!“

Das Gesetz der Resonanz nimmt aber jegliche energetische Information wahr und reagiert. Diese Reaktion besteht dann darin, dass Du eine energetische Signatur mit der Botschaft:

Ich gönne es mir nicht!

ausstrahlst. Überlege einmal selber, warum Du jemandem etwas nicht gönnst. Es ist genug für alle da – warum sollte es dann also z.B. Deinem Nachbar nicht blendend gehen?

Wenn Du selber mehr Fülle in Dein Leben ziehen möchtest, warum fängst Du nicht an, Dich für andere Menschen zu freuen?
Ist es nicht wunderbar, wenn sich ein Mensch aufrichtig über etwas freut? Ein Lächeln kostet Dich nichts, bringt Dir aber sehr viel!

Also, ich wünsche Dir alles Gute!

Stefan Müller, der Gedankencoach

 

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Warum Du aufpassen solltest, was Du glaubst…

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Es gibt Momente im Leben, in denen man glaubt es „wäre vorbei“. Das kann eine Kündigung, ein Beziehungsende oder eine Krankheit sein.

Arthur (32) war an genau so einem Punkt angekommen. Über 500 Fallschirmsprünge hatten aus dem Elitesoldaten ein Wrack gemacht. Seine Knie und sein Rücken waren durch die Landungen schwer geschädigt und mussten durch ein Korsett und Schienen gestützt werden. Sein Arbeitgeber, die US-Armee, hatte keine Verwendung mehr für ein körperliches Wrack wie Arthur und entließ ihn.

Ein Arzt bescheinigte Arthur, dass er niemals mehr ohne Krücken würde laufen können. Arthur glaubte dem Arzt 15 Jahre lang.

Aus dem ehemals fitten Mann wurde ein kranker Mann, der die meiste Zeit des Tages auf dem Sofa lag oder im Rollstuhl saß. Kleine Distanzen konnte Arthur noch mit Krücken überwinden, jedoch fiel ihm auch dies zunehmend schwerer, denn durch die Inaktivität wurden seine Muskeln immer schwächer. Zusätzlich nahm Arthur kontinuierlich an Gewicht zu, was seinen körperlichen Zustand zusätzlich verschlechterte.

Irgendwann war dann Punkt erreicht, an dem Arthur eine Entscheidung treffen musste. Wenn die Dinge so weiterliefen wie bisher, würde er zweifellos noch kränker werden, weiterhin an Lebensqualität verlieren und garantiert nicht alt werden.

Glücklicherweise wurde Arthur in dieser schweren Zeit nicht von seiner Frau und seinen Kindern fallengelassen, sondern unterstützt und deshalb traf er eine Entscheidung: Er wollte sich nicht mit dem „Ist-Zustand“ abfinden.

Also machte er sich auf die Suche nach jemanden, der ihm in seiner Situation unterstützen konnte. Bei dieser Suchte holte er sich viele Absagen von Physiotherapeuten, Trainern und sonstigen Fachleuten ein. Irgendwann stieß Arthur aber auf den Wrestler Diamond Dalles Page (gennannt: DDP). Dieser Wrestler war ebenfalls durch seine Profession schwer krank geworden und hatte sich durch verschiedenste Trainingsformen zurück in den Wrestling-Zirkus gebracht. Trotz seiner degenerativen Erkrankungen war DDP sogar zweifacher Weltmeister geworden. Die Erfahrungen aus seiner Rehabilitation hatte DDP dann in ein Konzept gepresst und bot es als „DDP Yoga“ an (It`s not your mom`s yoga!). In diesem Konzept verband DDP dann erfolgreich Übungen aus dem Yoga mit Übungen aus der Physiotherapie, um diese dann seinen Kunden zur Verfügung zu stellen.

Anders als viele andere Menschen, sagte DDP nicht „Nein!“, als Arthur an seine Tür anklopfte und nahm den Schwerstkranken in sein Programm auf um mit ihm zu trainieren. Das Endergebnis ist unglaublich: Arthur kann nicht nur wieder ohne Krücken gehen – Arthur gewann sogar wieder die Fähigkeit zurück, wirklich zu laufen!

Doch damit nicht genug: Das Leben von Arthur verwandelte sich radikal, als er sich weigerte dem Arzt weiterhin zu glauben, der ihm die drastische Diagnose gestellt hatte. Arthur verlor Gewicht, baute neue Muskulatur auf und wurde vollständig gesund.

Heute leitet Arthur selber Yoga-Kurse. Seine unglaubliche Transformation wurde eindurcksvoll in diesem Video dokumentiert:

Zusätzlich finde ich etwas anderes bemerkenswert: In unserer politisch korrekten Welt verweigern anerkannte Fachleute die Arbeit mit einem Invaliden, vielleicht aus Angst vor einem möglichen Mißerfolg. Erst DDP, ein Wrestler (in Deutschland vielleicht am ehesten mit dem Status eines füheren Preisboxers vergleichbar) hat das Herz diesem Mann zu helfen. Soviel zum Thema Vorurteile…

Dieses Beispiel zeigt eindrücklich: Du selbst hast die Macht. Du kannst in deiner Lebenssituation bleiben, es ist DEINE Suppe – DU musst sie löffeln. Wenn die Suppe Dir nicht mehr schmeckt, warum holst Du dir keine andere (oder nicht gleich ein Steak)?

DU bist der Schöpfer Deiner Realität – nicht die Medien, nicht die Politiker und auch nicht die Gesellschaft.

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