Was Du deinem Chef auf gar keinen Fall sagen solltest

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Weiter unten sprach ich von den „Erwartungen“ anderer Menschen. Die eigenen Erwartungen an das eigene Handeln sind aber nicht minder problematisch.

Der Mensch handelt meist aus einem Grund. Wir gehen in ein Geschäft, damit wir unseren Einkauf erledigen, Zeit vertreiben, oder weil wir die neuen Produkte sehen wollen. Niemand aber geht „einfach so“ in ein Geschäft. Anstelle dessen gibt es zahlreiche Gründe dazu.

Genau so verhält es sich auch mit allen anderen Lebensbereichen. Dies ist natürlich gerade beim Thema „Arbeit“ der Fall. Nicht wenige Menschen kündigen ihren Job, weil sie einfach enttäuscht wurden, obwohl sie regelmäßig ihr Gehalt bekommen und auch in einem netten Kollegenkreis gearbeitet haben.
Bei den Betroffenen gab es eben andere Erwartungen, die sie nicht befriedigen konnten. Vielleicht war es Respekt, Anerkennung, die große Karriere, oder einfach nur „Spaß“ der dauerhaft ausgeblieben ist.

Egal was Du machst, Du solltest Deine Erwartungshaltung niemals aus den Augen verlieren. Anstelle dessen darfst Du dich einmal ganz kritisch fragen, was Du eigentlich wirklich in Deinem Leben haben willst.

„Kleine Brötchen“ haben auch ihre Vorzüge: Wenn Peter einen kleinen Nebenjob macht, um mit den Einnahmen daraus den nächsten Urlaub zu finanzieren, handelt es sich um eine einfache und ausgeglichene Kalkulation – wenn er denn tatsächlich in den Urlaub fahren kann. Peter erwartet dann weder Anbetung, noch die große Karriere und auch keinen übermäßigen Respekt.

Das Geheimnis im Zusammenhang mit der Arbeit ist nämlich, dass viele Menschen viel zu viele Erwartungen daran haben. Die Kehrseite der Medaille dürfte grade den Arbeitgebern eher nicht gefallen: 110 Prozent Produktiviät sind völlige Verschwendung, denn Du wirst durch Deine Arbeit kein „Rockstar“… Für alle anderen sollten 70% voll ausreichen… Verrate DAS aber bloß nicht Deinem Chef!

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