Der Kampf gegen das Ego

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Die Krankheit unserer Gesellschaft heißt: Ego. Es handelt sich dabei um einen Teil von uns allen, der jedoch völlig entfesselt wurde.

Wo das „Wir“ stehen sollte, steht lediglich das „Ich“. Letztlich bedingt aber das „Wir“ auch das „Ich“, wenn man sich nicht auf sozialistische Irrwege begeben will.

Das Ganze ist zwar mehr als das Einzelne, dennoch besteht es aus Individuen. Starke Individuen ergeben in ihrer Summe ein sehr starkes Ganzes. Schwache Individuen ergeben jedoch in Summe und Relation ein schwächeres Ganzes.

Nun kann man Niemanden zu seinem „Glück“ zwingen: 100 Schwache sind letztlich stärker, als ein Starker. Das Gesetz der großen Zahl wirkt immer.

Ein Starker kann sich nicht arrogant auf sich selbst verlassen, sonst wird er von einer Überzahl Schwacher gefressen. Ein Schwacher kann sich im Gegenzug nicht darauf verlassen, dass sich die Starken ihm immer wieder erbarmen werden.

Anstelle dessen müssen sich die Starken auf ihre Pflicht gegenüber den Schwachen und die Schwachen müssen sich an ihre Pflicht gegenüber den Starken erinnern. Auf diese Weise kann eine starke und wahrlich soziale Gesellschaft entstehen.

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